Die Vermögens-vokabel

Allokation 

Allokieren oder allozieren? Warum nicht gleich "verteilen"? Denn nichts anderes bedeutet dieses wort.

15. Mai 2018

Allokation – dieses Wort hat wohl jeder schon einmal gelesen, der sich mit Investments, Ökonomie oder Informatik beschäftigt hat. Der Begriff klingt kompliziert, dabei ist die Bedeutung an sich einfach: Allokation wird aus dem lateinischen Wort locare hergeleitet, was so viel bedeutet wie „platzieren“ oder „zuteilen“. Während die Schreibweise des Nomens „Allokation“ eindeutig ist, sind als zugehörige Verben sowohl „allokieren“ als auch „allozieren“ gebräuchlich. Als Substantivierung ist somit auch „das Allozieren“ möglich.

Der Gebrauch des Begriffs ist vielfältig und kommt in verschiedensten Branchen zum Einsatz: In der Informatik beispielsweise beschreibt die Allokation das Reservieren von Hauptspeichern oder anderen Betriebsmittel durch ein Computerprogramm. Sie hat zum Ziel, die Gesamtkosten der Anwendung und der Kommunikation zwischen den Prozessen zu minimieren. In der Volkswirtschaft versteht man unter Allokation die Verteilung von verfügbaren Produktionsressourcen auf unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Ziel ist es, die Ressourcen effizient einzusetzen, um einerseits Kosten und andererseits auch Zeit zu sparen oder die Umwelt zu schonen.


In unserem Metier ist die Vermögensallokation oder Asset Allocation wohl die bekannteste Wortkombination. Sie beschreibt die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen. Das können einzelne Aktien, Anleihen, Optionsscheine oder Immobilien sein – aber auch Gruppen dieser Anlageobjekte nach verschiedensten Ländern, Branchen, Segmenten und Kategorien, wie sie beispielsweise in Indizes abgebildet werden. Eine gute Vermögensallokation macht 90 Prozent des Anlageerfolgs aus. Denn sie bestimmt, wie riskant und renditeträchtig ein Portfolio ist. Und sie sorgt für eine Diversifikation des Vermögens – und damit für einen Abbau von vermeidbaren Risiken, wie dem eines Totalverlustes. Denn Marktschwankungen können zu jeder Zeit auftreten – und Verluste werden wahrscheinlicher, wenn man sich nur auf eine einzige Anlageklasse verlässt.

Bei Prospery Invest legen wir besonderen Wert darauf, für jeden Kunden ein auf ihn abgestimmtes Portfolio mit passender Vermögensallokation zu finden. Dabei achten wir vor allem auf die Risikofreudigkeit des Anlegers, indem wir ihn mittels eines Risiko-Checks auf einen Wert zwischen 1-100 einstufen. Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein auf das persönliche Risikoprofil allokiertes Portfolio. Das Besondere: Jedes wird aktiv von Fondsmanagern verwaltet, die dank ihrer Marktnähe die besten Chancen wahrnehmen können.
 

Vermögensmanagement und Investments mit Prospery