Das große Ganze

Die Fantastischen Fünf

5 einfache Regeln für Anleger, um ihr Glück bei der Vermögensanlage selbst in die Hand zu nehmen

13. Juli 2018

Freitag, der 13. ist dem Volksglauben nach ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren können. Wie Anleger ihr Glück bei der Vermögensanlage selbst in die Hand nehmen können, verrät Prospery mit fünf einfachen Regeln.

„An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.” Die Weisheit der Investmentlegende André Kostolany (1906-1999) bringt es auf den Punkt, hilft einem jedoch nicht weiter. Ja, es gibt keine Garantien, an der Börse erfolgreich zu sein. Dennoch ist es möglich, sein Geschick selbst in die Hand zu nehmen. Dass die Märkte einem Glücksspiel gleichen, ist genau so ein Mythos wie der Aberglaube, dass Freitag, der 13. ein Unglückstag sein soll. Heute ist Freitag, der 13. Und morgen Samstag, der 14. Egal, wann Sie ihr Geld anlegen. Wenn Sie sich an bewährte Regeln halten, vergrößern Sie die Wahrscheinlichkeit, auf Dauer zu reüssieren.

Regel Nummer Eins: Kaufen Sie nur, was Sie verstehen
Wenn Sie ihr Geld anlegen, wollen Sie wissen, welche Gründe es dafür gibt, dass aus dem investierten Kapital tatsächlich einmal mehr werden kann. Wenn Ihnen ein Finanzexperte empfiehlt, in Aktien zu investieren, fragen Sie ihn, warum gerade diese Werte erfolgversprechend sein sollen. Eine zweite Meinung oder eigene Recherche kann dazu beitragen, zu verstehen, warum diese oder jene Werte Potenzial besitzen. Kommen Sie zu dem Schluss, dass dies eher unwahrscheinlich ist, lassen Sie die Finger davon. Mit Finanzprodukten ist es so ähnlich wie mit Alltagsprodukten. Wenn Ihnen die Bedienung eines Smartphones zu komplex und das Gerät zu teuer erscheint: Würden Sie sich dieses Handy dann kaufen?

Regel Nummer Zwei: Verteilen Sie Ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen und Regionen
Legen Sie ihr Geld nicht einseitig an. Investieren Sie zum Beispiel nicht nur in Aktien, sondern zusätzlich noch in Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe. Am besten bestücken Sie Ihr Depot mit Anlageklassen, die sich möglichst unabhängig voneinander entwickeln. Zieht es etwa die Aktienkurse in die Tiefe, könnten Gewinne bei Anleihen oder Goldinvestments die Verluste wieder ausgleichen oder zumindest abschwächen. Vermeiden Sie den Home-Bias-Effekt. Damit ist die Neigung von Investoren gemeint, nur oder überwiegend in den Heimatmarkt zu investieren. Zwar kann es durchaus sinnvoll sein, hierzulande auf bekannte und vertraute Blue Chips aus dem DAX-Universum zu setzen. Aber eben nicht nur. Verteilen Sie das Marktrisiko auf andere Regionen. Beispielsweise auf Aktien aus den USA, Europa und aus Schwellenländern wie China und Brasilien. Somit streuen Sie auch das Risiko durch verschiedene Währungen.

Regel Nummer Drei: Beschäftigen Sie sich mit den verschiedenen Anlageklassen
Um Geld anzulegen, müssen Sie kein Finanzprofi sein. Dennoch sollten Sie grundsätzlich wissen, welche Eigenschaften die Anlageklassen haben. Jedes Asset hat Vor-, aber auch Nachteile. Mit Aktien sind hohe Renditen möglich. Ihre Kurse schwanken aber grundsätzlich stärker als bei Anleihen. Anleihen sind weniger riskant, aber eben auch weniger renditeträchtig. Immobilien gelten als Betongold. Jedoch ist es deutlich riskanter und zudem kostenintensiver, Gebäude zu kaufen oder zu vermieten als in einen Immobilienfonds zu investieren. Letzteres geht schon ab ein paar Hundert Euro – je nachdem, wie viel Geld die Fondsanteile kosten. Gold gilt als Krisenwährung: Steigt die Inflation, verliert das gelbe Metall nicht so stark an Wert wie etwa Bargeld. Steigen jedoch die Zinsen, wird das Edelmetall für Anleger unattraktiv, weil es keine Zinsen abwirft. Experten sprechen hierbei von „steigenden Opportunitätskosten“.

Regel Nummer Vier: Beachten Sie die Nebenkosten
Eine alte Kaufmannsregel besagt: Der Gewinn liegt im Einkauf. So ist es auch beim Investieren. Kostenintensive Produkte schmälern die Rendite. Nicht nur der eigentliche Preis eines Finanzprodukts ist wichtig. Wenn Sie wissen, wie viel eine Aktie, ein Fonds oder ein Gramm Gold kostet, wissen Sie noch nicht, welche Nebenkosten anfallen. Welche Gebühren fallen für den Handel an, etwa bei der Depotbank oder an der Börse? Was kostet die Deponierung von Goldbarren oder –münzen in einem sicheren Schließfach? Wie hoch sind die Managementgebühren des Fonds? Angenommen, Sie haben Aktien im Wert von 10.000 Euro in Ihrem Depot liegen und möchten diese verkaufen. Ihre Depotbank berechnet für den Verkauf eine Transaktionsgebühr von 1 Prozent, also 100 Euro. Hätten Sie den Aktienverkauf über einen anderen Broker abgewickelt, wären es vielleicht nur 0,5 Prozent gewesen, also nur 50 Euro. Kurzum: Nebenkosten summieren sich auf Dauer. Preisvergleiche zahlen sich aus.

Regel Nummer Fünf: Bleiben Sie bei Ihrer Strategie
Es gibt Anleger, die sich auf ihr Bauchgefühl verlassen. Das muss nicht immer schlecht sein – auch hierbei kann man gewinnen. Auf Dauer ist es jedoch von Vorteil, Regeln zu definieren, die besagen, wann ein Kauf oder Verkauf erfolgen soll und wann nicht. Emotionen können in die Sackgasse führen. So kann es fatal sein, Verluste auszusitzen. Manchmal ist es besser, Wertpapiere mit Verlust zu verkaufen als darauf zu warten, dass die Kurse wieder bis zum Einstiegsniveau steigen. Um das zu verinnerlichen, hilft eine alte Mathematikregel: Fällt der Kurs um 10 Prozent, muss er anschließend um 11 Prozent steigen, um den Verlust wett zu machen. Fällt er um 50 Prozent, muss er um ganze 100 Prozent steigen, um wieder das Anfangsniveau zu erreichen. Anleger sollten deshalb konsequent bleiben. Werden sie unsicher, sollten sie sich immer wieder ihre eingeschlagene Strategie und die Fakten vor Augen führen.

Gerne unterstützen wir, die Vermögenspartner von Prospery, Sie und beantworten Ihnen alle Fragen rund um das Thema Geldanlage und wie Sie Ihre finanziellen Ziele am besten erreichen können. Auch unsere Gebühren haben wir hier transparent aufgeschlüsselt. Interessant: Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit ABN Amro Investment Solutions und deren verwalteten 35 Milliarden Euro an Kundengeldern können wir Ihnen bei Prospery externe Produktkosten anbieten, die sogar geringer sind als institutionelle Gebühren. 

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