Performance Review

Die Märkte im Juni

Das Vertrauen der Anleger in die Weltwirtschaft wurde im vergangenen Monat auf die Probe gestellt. So haben die Prospery-Fonds reagiert.

11. Juli 2018

Das Vertrauen der Anleger in die Weltwirtschaft wurde im vergangenen Monat auf die Probe gestellt, weil die Konjunktur in Europa und Asien Schwächen zeigte, und der Kurs des US-Dollar stieg.

Letzten Monat haben wir gefragt, ob die alte Börsenweisheit „Sell in May and Go Away“ noch stimmt. Gemessen an der Marktentwicklung im Juni lautet die Antwort zweifellos: Ja. Eine Verlangsamung der Weltwirtschaft, insbesondere in Europa und Asien, höhere US-Zinsen und ein starker US-Dollar haben die Schwellenländer unter Druck gesetzt, da die Kapitalzuflüsse zurückgegangen sind. Gleichzeitig belasteten die Befürchtungen, dass die von US-Präsident Donald Trump initiierten Handelskriege eskalieren könnten, die Stimmung weiter.

Dies führte dazu, dass der globale Benchmark MSCI All Country World Index im Juni 0,56 % verlor (bezogen auf seine Entwicklung in Euro). Der MSCI USA gewann 0,62 %, unterstützt durch den starken Dollar, während der MSCI Deutschland (-2,39 %) starke Verluste hinnehmen musste und sogar den MSCI Europe Index (-0,69 %) in dieser Hinsicht weit hinter sich ließ.

Die Performance der Prospery-Fonds im Juni
Der Prospery Growth Fonds verlor im Juni in diesem schwierigen Umfeld 1,71 % und entwickelte sich damit besser als der MSCI Deutschland, aber schlechter als seine Benchmark (-0,37 %). Der Prospery Defensive Fonds, der ein geringeres Engagement in Aktien aufweist, verlor nur 0,07 %, entwickelte sich aber auch etwas schlechter als seine Benchmark (+0,31 %). Der ABN Amro Euro Short Term Bond Fonds, der hauptsächlich als stabilisierende Komponente in den Prospery Portfolios eingesetzt wird, erzielte im Juni eine Rendite von -0,04 %.

Die Underperformance des Prospery Growth Fonds gegenüber seiner Benchmark wurde hauptsächlich durch das hohe Engagement der Benchmark in US-Aktien (63 % in der Benchmark im Vergleich zu 38 % im Prospery Growth), die sich im vergangenen Monat recht gut entwickelt haben, und ein stärkeres Engagement unseres Fonds in Aktien aus Schwellenländern verursacht. Unsere Portfoliomanager behalten die Übergewichtung von Aktien aus Schwellenländern bei, weil wir glauben, dass diese langfristig eine höhere Rendite bieten. Darüber hinaus wirkte sich der starke US-Dollar negativ auf die Wertentwicklung des Fonds aus, da unsere Anlagen auf die drei Hauptwährungen US-Dollar, Euro und Yen verteilt waren. Die Performance der Prospery Defensive wurde auch von der Entwicklung in den Emerging Markets beeinflusst – in diesem Fall war es die schwache Performance der Emerging-Markets-Anleihen, die langfristig eine höhere Rendite bietet. Unsere Benchmark enthält keine Schwellenländeranleihen. 

Unser Ausblick auf die globalen Märkte
Das finanzielle Umfeld war in letzter Zeit sehr volatil, mit Wellen der zwischenzeitlichen Straffung und erneuten Lockerung. Dennoch ist es nach wie vor schwierig, eine reale Verschlechterung der globalen Wirtschafts- und Marktbedingungen zu erkennen. Unsere Experten halten daher an ihrer Einschätzung fest, dass es zu früh ist, Risiken in Portfolios abzubauen. Sie bevorzugen weiter Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren und Unternehmens- gegenüber Staatsanleihen und bleiben damit auf der risikoreicheren Seite des Anlageuniversums. Sie haben ihre Einschätzung für europäische Aktien leicht angepasst und sind jetzt etwas weniger optimistisch, aber immer noch positiv gestimmt. Die relative Bewertung spricht weiter stark für eine Bevorzugung von Value-Aktien gegenüber Growth-Aktien, auch wenn das Momentum auf der Seite der letzteren ist.

Digitale Vermögensverwaltung mit Prospery