Prospery Fonds: Aktien überwiegen

Trotz des “Flash Crash” am Aktienmarkt bleiben unsere Experten positiv gestimmt.

16. März 2018

Der Februar war ein schwieriger Monat für den Aktienmarkt: Vor allem die erste Februarwoche, welche die CNN sogar „verrückt“ nannte, brachte schwache Performances rund um den Globus mit sich. Am Ende des Monats pendelte sich der MSCI Weltindex so schließlich bei einem Minus von -4,14 Prozent ein.

Die Performance der Prospery Fonds im Februar






Damit verglichen haben sich die Prospery Fonds gut geschlagen: Der Prospery Growth Fonds verlor im Februar 3,27 Prozent und unterschritt die eigene Benchmark damit um 0,75 Prozentpunkte. Langfristig gesehen ist er dieser jedoch voraus: Im bisherigen Jahresverlauf verlor er 0,9 Prozent an Wert, erzielte aber seit seiner Auflegung im Juli 2017 eine Rendite von 3,70 Prozent.
Die Verluste für den Prospery Defensive Fonds folgen demselben Negativtrend, sind allerdings geringer: Das liegt an seiner niedrigeren Aktienallokation. Mit einem Verlust von 1,45 Prozent unterschritt er seine eigene Benchmarkt damit um mehr als einen Prozentpunkt im Februar. Der schwache letzte Monat ist aber eine Ausnahme: Seit Beginn erzielte er eine Rendite von 2,27 Prozent und schlug die Benchmark um mehr als zwei Prozentpunkte.
Der ABN Amro Short Term Bond verlor im Februar 0,06 Prozent. Damit erfüllt er seinen Zweck, die Gesamt-Volatilität unserer Portfolios zu senken. Seit seinem Start verlor er 0,02 Prozent und ist der eigenen Benchmark (-0,20%) damit leicht voraus.


Gründe für die Performance unserer Fonds im Februar

Es gibt vor allem einen Grund, warum unsere Fonds im Februar an Wert verloren: Während eines Ausverkaufs an der Börse waren Aktien in beiden Fonds aufgrund einer entsprechenden Entscheidung des ABN AMRO Investment Solutions Investment Komitees übergewichtet. Der Prospery Defensive Fonds hatte seine Aktien-Allokation während dieses Abverkaufs zumindest reduziert. Wir waren der Ansicht, dass unsere risikoscheueren Kunden nicht dem gleichen Risiko ausgesetzt sein sollten wie unsere wachstumsorientierten Kunden. Der Markt erholte sich und unsere Portfoliomanager erhöhten die Aktienquote wieder. Letzten Endes führte dies zu einer neutralen Performance. Unsere Experten stehen voll und ganz hinter dieser Entscheidung – der Entwicklung der Weltwirtschaft und der Aktienmärkte sehen sie auch weiterhin mit Optimismus entgegen.

Unser Ausblick auf den globalen Markt

Die Panik, welche im Februar den Aktienmarkt dominierte, hatte keinerlei Einfluss auf andere Anlageklassen. Im Nachhinein scheint sie paradox, schließlich befinden wir uns derzeit in der wirtschaftlich besten Lage seit Mitte der 2000er-Jahre. Der kurzfristige Volatilitätssprung kann daher auch einfach als Überreaktion gewertet werden.

Risikoreiche Anlagen – wie Aktien – erhalten nach wie vor durch viele Faktoren Auftrieb: Man nehme nur den weltweiten Wirtschaftsaufschwung und das erwartete Gewinnwachstum von Unternehmen im zweistelligen Bereich. Aus diesem Grund bevorzugt unser Investmentkomitee auch weiterhin Aktien gegenüber Anleihen und Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen.

 

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