The Future of Wealth

Gebühren runter - Erträge rauf

Die Kosten sinken, zugleich steigt die Transparenz bei Geldanlagen – zum Vorteil der Anleger.

26. Juni 2018

Der Gewinn liegt im Einkauf. Diese alte Kaufmannsregel gilt auch für Anleger. Je weniger Gebühren sie für ihre Investments zahlen, desto höher ist zum Schluss die Rendite. Die gute Nachricht: Die durchschnittlichen Kosten für Fonds sind in den vergangenen Jahren gesunken. Dies zeigt etwa die aktuelle Morningstar-Studie, die die Fondskostenstruktur am US-Markt untersucht hat („U.S. Fund Fee Study“). Demnach haben Anleger bei Investmentfonds und börsengehandelten Fonds (ETFs) im Jahr 2017 weniger Gebühren gezahlt als im Vorjahr. Die durchschnittliche Kostenquote der Fonds betrug im vergangenen Jahr 0,52 Prozent. Gegenüber 2016 (0,56 Prozent) gingen die Kosten um acht Prozent zurück. Die Fonds-Ratingagentur schätzt, dass Anleger dadurch insgesamt rund vier Milliarden US-Dollar eingespart haben. 

Ein weiterer Vorteil ist aus Anlegersicht die durch Mifid II geschaffene erhöhte Kostentransparenz. Die neuen Regularien erfordern, dass Broker ihren Kunden vor dem Kauf alle eventuell anfallenden Kosten in einem detaillierten Kostenausweis darlegen müssen. Kunden erhalten auf diese Weise eine umfassende Vorstellung, wie sich die Handelskosten zusammensetzen und welche Kosten für Zusatzleistungen wie telefonische Orders und Postversand von Dokumenten anfallen. Die Broker verpflichten sich zudem, darüber Auskunft zu erteilen, wie sich die Kosten auf die Rendite auswirken können. Vor allem müssen Broker offenlegen, welche Provisionen sie erhalten. Kurzum: Mit den neuen Finanzmarktregeln wird auch die Kostenstruktur von Finanzprodukten wie Fonds transparenter. Versteckte Kosten wie nicht ausgewiesene Provisionen müssen nun klar kommuniziert werden– zum Vorteil der Anleger.

Ein weiterer Kostenfaktor, der die Transparenz fördert und die Verwaltungsgebühr senkt, ist der Trend zur digitalen Vermögensverwaltung. Während früher Geschäftsbanken mit einem großen und kostenintensiven Filialnetz nötig waren, um Sparer und Anleger zu beraten und bei ihren Investments zu unterstützen, können dies inzwischen Fintechs übernehmen. Diese ermöglichen mit vergleichsweise wenig Personal, einer modernen Informationstechnik und standardisierten Tools eine deutlich kostengünstigere Geldanlage.

Als digitaler Vermögensverwalter legt auch Prospery Wert darauf, seinen Kunden kostengünstige Investments zu ermöglichen. So wird auf ein aktiv verwaltetes Vermögen von bis zu 400.000 Euro eine vergleichsweise geringe Gebühr von 0,69 Prozent jährlich erhoben. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die bestmögliche Kombination aus digitalem Assetmanagement und menschlicher Expertise zu bieten. Wir ermöglichen es Anlegern, indirekt in Mandate und erfahrene Fondsmanager zu investieren, die normalerweise institutionellen Kunden vorbehalten bleiben – und das zu institutionellen Konditionen. Damit beweisen wir zugleich, dass sich niedrige Kosten im Vermögensmanagement eben nicht nur mit passiven Produkten wie ETFs umsetzen lassen – sondern auch mit intelligent konzipierten aktiven Lösungen – komplett frei von Provisionen.

Digitale Vermögensverwaltung mit Prospery