Die Vermögens-Vokabel

Diversifikation

Diversifikation (oder auch Diversifizierung) kann helfen, Chancen zu erhöhen und Risiken abzubauen – das gilt auch bei der Geldanlage.

19. Juli 2018

Verteilung, Streuung, Vielfalt – all diese Bedeutungen hat das Wort Diversifikation im eigentlichen Sinne. Speziell in der Wirtschaft kommt jedoch noch eine weitere Bedeutung hinzu: Hier meint Diversifikation (oder auch Diversifizierung) die Ausweitung von Wahlmöglichkeiten, um Chancen zu erhöhen und Risiken abzubauen. 


So bedeutet es im strategischen Management von Unternehmen die Erschließung neuer Geschäftsfelder, mit dem Ziel, Wachstum zu sichern und einen Risikoausgleich zu schaffen. Bei der Vermögensanlage diversifiziert – also verteilt – man sein Vermögen auf mehrere unterschiedliche Anlageprojekte, um Verlustrisiken zu minimieren. 

Das ist möglich, da man mit einer Diversifikation das sogenannte unsystematische Risiko umgeht – also das Risiko, das ein Anleger eingeht, wenn er sein gesamtes Geld in nur eine Aktie oder Vermögensanlage investiert. Das Kapital kann beispielsweise über unterschiedliche Anlageinstrumente wie Aktien oder Anleihen auf verschiedene Branchen, Länder und Währungsräume gestreut werden. Die Wahrscheinlichkeit, einen hohen Verlust zu erleiden, ist bei einem Portfolio mit vielen verschiedenen Wertpapieren geringer, als bei einem Portfolio, das beispielsweise aus wenigen Aktien besteht. Je mehr verschiedene Wertpapiere also in einem Portfolio enthalten sind, desto geringer wird das Verlustrisiko.

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