Vermögens-Vokabel

Mandat

Mandate gibt es nicht nur in Anwaltskanzleien oder in der Politik - sondern auch bei der Kapitalanlage.

6. Juni 2018

Mandate gibt es viele: Der Anwalt, der den Auftrag hat, seinen Mandanten vor Gericht zu vertreten; der Politiker, der seinen Regierungsauftrag durch die Wahl erhält oder eben das Investment-Mandat, das ein Investor oder ein Vermögensverwalter einem Investmentmanager überträgt. Die grundsätzliche Bedeutung ist allerdings immer gleich: Es handelt sich um einen Auftrag oder eine Befugnis, über einen bestimmten Teilbereich zu verfügen und ihn zu verwalten.


Bei dem Investment-Mandat erhält der Investmentmanager in der Regel einen direkten Auftrag, sodass für die Vermögensverwaltung des auftraggebenden Kunden oft nur eine gewisse Bandbreite an Fonds, eine bestimmte Strategie und ein bestimmtes Risikolevel in Frage kommen. Ein Investment-Mandat verfolgt also ein vorher festgelegtes Ziel. Das kann zum Beispiel das langfristige Wachstum des Kapitals durch eine aktive Anlage am Aktienmarkt sein. Ist es dagegen der Wunsch des Investors, sein Geld mit möglichst wenig Verlustrisiko anzulegen, wird der Investmentmanager mehr auf Anleihen als auf riskantere Investmentinstrumente setzen. Das geht natürlich auf Kosten der Rendite.

Ein Anlagemandat kann sich auch auf bestimmte Anlageklassen, Länder, Branchen, Sektoren, Bewertungsniveaus, Marktkapitalisierungen und vieles mehr beschränken. 

Für gewöhnlich sind Mandate institutionellen Investoren oder sehr vermögenden Privatleuten vorbehalten. Prospery vergibt Mandate an spezialisierte Fondsmanager ihres Partners ABN AMRO Investment Solutions (AAIS), die das Vermögen der Kunden aktiv verwalten. Erfahrene und zum Teil exklusiv für AAIS tätige institutionelle Fondsmanager investieren die angelegten Gelder bestmöglich nach dem individuellen Risikoprofil jedes Anlegers. Da sich diese Anlagespezialisten häufig auf einzelne Märkte fokussieren und im direkten Kontakt mit den Unternehmen stehen, haben Sie im Vergleich zu Generalisten einen deutlichen Vorteil bei ihren Investments. Dabei bewegen sie sich zu jederzeit in dem vom Kunden vorgegebenen Rahmen, innerhalb dessen sie taktische Positionen eingehen können, um Chancen an den Finanzmärkten gezielt zu nutzen – also zum Beispiel die Aktienquote erhöhen oder senken.


Geldanlage und Vermögenspartner bei Prospery